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Livev0.11.0 Prozess

aSPARK Core

Der deterministische Lieferprozess: fünf Phasen, fünf Gates, ein Team aus spezialisierten Rollen — und ein Ticket-Trail, der mit dem Code versioniert wird.

Der SPARK-Loop: fünf Phasen, fünf Gates.

Jedes Feature durchläuft fünf Phasen — und darf nur vorrücken, wenn das Gate der Vorphase grün ist. Jede Phase liest das Artefakt der Vorphase und verweigert den Start, wenn das Gate nicht erfüllt ist.

S
Specify
Idee wird herausgefordert, gegen eine Coverage-Taxonomie geklärt, zu User Stories mit Akzeptanzkriterien und NFRs geformt, design-geprüft.
Spec genehmigt: Stories testbar, NFRs messbar
P
Plan
Architektur wird entschieden, die Arbeit in geordnete Tasks geschnitten — jeder Task verweist auf die AC, die er abdeckt.
Plan genehmigt: jeder Task auf eine Story gemappt
A
Act
Das Increment wird gebaut — strikt nach Plan, kein Scope-Creep.
Alle Tasks erledigt, Build & Tests grün
R
Review
Code-Review mit Staff-Engineer-Blick, dann Hands-on-QA im echten Browser gegen jedes Akzeptanzkriterium.
Keine Blocker, alle AC verifiziert
K
Keep
Das Increment wird released — oder, in einem deklarierten PR-Modus-Projekt, zur Freigabe übergeben (handed-off) — und die Lehren werden bewahrt.
Released (oder handed-off) und dokumentiert
Feedback-Schleifen: ein Blocker in Review schickt das Feature zurück zu Act — /go-live verweigert das Release, solange QA offene Blocker listet.

Eine Person plus aSPARK arbeitet wie ein ganzes Team. Jede Rolle ist ein Subagent — stateless, mit eigenem Mindset, Standards und erlaubten Tools.

📜
Facilitator
/charter
Startet das Projekt — Interview oder Discovery-Durchgang — und schreibt die Constitution, die jede Phase erbt.
🧭
Product Owner
/story-time · /next-steps
Fordert die Idee heraus, schreibt Stories, AC und NFRs.
🎨
Designer
/look-and-feel
Erkennt schlechtes Design: Usability, Konsistenz, A11y.
🏗️
Eng. Manager
/sprint-plan
Fixiert Architektur, schneidet die Task-Struktur.
💻
Developer
/increment
Baut ein lieferbares Increment — strikt nach Plan.
🔍
Reviewer
/peer-review
Prüft den Diff mit Staff-Engineer-Blick.
🧪
QA Tester
/demo-day
Klickt die App im echten Browser durch, verifiziert jede AC.
🚀
Release Manager
/go-live
Finale Checks, Changelog, Version-Tag, PR/Deploy — oder, in einem deklarierten PR-Modus-Projekt, Übergabe zur Freigabe (handed-off).

Zwei Ceremonies gehören keiner einzelnen Rolle: /spark fährt den kompletten Loop am Stück — mit Halt an jedem Gate und Wiederaufnahme danach. /next-steps schlägt aus dem aktuellen Projektstand das nächste Feature vor, wenn die Frage lautet „womit weiter?".

Alle Entscheidungen bleiben im Projekt

Pro Feature entsteht ein Arbeitsverzeichnis — ein transparenter, reviewbarer Ticket-Trail, versioniert mit dem Code.

your-project/ └── .spark/ ├── constitution.md ← /charter · projektweit └── <feature>/ ├── spec.md ← /story-time ├── plan.md ← /sprint-plan ├── review.md ← /peer-review ├── qa.md ← /demo-day └── release.md ← /go-live

Stabile IDs über den ganzen Zyklus

Anforderungen tragen stabile IDs — US-, AC-, NFR- — von der Spec bis zum Release. Der Plan benennt, welche AC ein Task abdeckt; das Review verfolgt jede Muss-AC bis zum Code; QA verifiziert sie unter derselben ID. Nichts fällt still aus der Kette.

US- · User StoryAC- · Acceptance CriterionNFR- · Non-Functional Req.

Situative Lenses schalten sich je nach Projekttyp zu — seo · ux · api · cli · library · security · i18n · data · accessibility — und geben dem bestehenden Team zusätzliche Checks, nur dort wo sie greifen.

Optionaler Graph-Anschluss: Liegt aspark-graph im Projekt, nutzen /sprint-plan, /peer-review und /demo-day es still zur Eingrenzung — welche Dateien ein Task berührt, was ein Review zuerst liest, welche Stories QA am härtesten prüft. Fehlt es, ändert sich nichts. Eine Graph-Antwort ist eine Karte, nie ein Gate-Urteil; die Ceremonies bauen den Graphen nie selbst.

Ehrlicher Status: aSPARK Core ist mit v0.11.0 im produktiven Eigeneinsatz — der komplette SPARK-Loop (10 Skills, 7 Agenten, 6 Templates), PR-Modus-Delivery (handed-off) und ein Handoff-Block, der jeden Report auf eine feste, ≤12-zeilige Adresse verdichtet. Danach zwei Runden Right-Sizing: Reports, die ihren zweiten Durchgang überstehen — ein erneutes Review oder ein Re-Test aktualisiert Findings, Verdict und Summary an Ort und Stelle, statt eine weitere Runden-Sektion obendrauf zu stapeln (v0.7.0) — und eine einmal in der Constitution deklarierte QA-Methode, damit ein Projekt ohne browser-sichtbare Oberfläche nicht bei jedem Feature dieselbe Ausnahme neu verhandelt (v0.8.0) — dazu eine neunte Lens, accessibility (v0.9.0). Seitdem wird jede Lens, die ein Projekt einschaltet, aus einer Registry verteilt und läuft damit in jeder Phase, die sie beansprucht (v0.10.0), und /charter ist der Einstieg geworden: ein Kickoff-Interview auf einem leeren Repo, ein Discovery-Durchgang auf einem bestehenden und ein gemeinsamer Project Context, den Product Owner und Engineering Manager zitieren, statt ihn neu herzuleiten (v0.11.0). Was noch offen ist: der Situational-Lenses-Layer ist dogfooded, aber noch nicht auf einem fremden Projekt live erprobt, und die QA-Deklaration lief in diesem Repository und in steamcore, einer mit aSPARK von null gebauten ESP32-Konsole. Cores Gates sind außerdem prompt- und nicht code-durchgesetzt — genau diese Lücke schließt das Companion-Plugin aSPARK-guard. Jeder Claim hier ist live nachgewiesen, nie behauptet — die vollständige Beweiskette steht in docs/status.md.

Jedes Produkt hat eine Verantwortung und stabile Schnittstellen. Eine Schwäche in einem darf nie Änderungen in einem anderen erzwingen.

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